EFRE-Förderung

Identifizierung und biochemische Analyse von physiologischen und pathophysiologischen Protein-Protein-Wechselwirkungen

In verschiedenen Projekten der Abteilung soll unter anderem geklärt werden, inwieweit monokausale Infektionen mit viralen und bakteriellen Erregern, wie z.B. Pneumokokken, Staphylokokken und Streptokokken oder Koinfektionen (bakto-virale Infektionen) auf die Zusammenstellung der Immunkompartmente in Zirkulation und am primären Infektionsort haben.

Des Weiteren befasst sich eine Arbeitsgruppe mit der Biotechnologie des zentralen zellulären Metaboliten Coenzym A (CoA) in Hefe. Es soll untersucht werden, ob durch "metabolic engineering" die Menge an CoA, die für viele grundlegende Stoffwechselvorgänge limitie­rend ist und daher z. B. die aktuell mögliche Ausbeute bei Biokraftstoffen begrenzt, erhöht und dadurch letztlich ein für interessierte Industriepartner optimierter Produktions­organismus bereitgestellt werden kann.

Neben den infektionsbiologischen und Interaktomstudien werden auch anwendungsorientierte Arbeiten mit wirtschaftlichem Potenzial, wie z.B. die Wirksamkeitsstudien von Impfstoffkandidaten in zellulären Systemen, Interaktionsstudien von diagnostisch nutzbaren bakteriellen Proteinen, Funktionsstudien von genetisch veränderten Multienzymkomplexen, getestet und evaluiert. Durch Förderung aus Mitteln der Europäischen Union (EFRE - Europäischer Fonds für regionale Entwicklung) ist es uns nun möglich, solche Untersuchungen umfangreich durchzuführen. Die drei Geräte, High-Speed-Zellsortiersystem FACSAria III, LUNARIS Reader und Monolith NT.115, erlauben uns komplexe Interaktionen und Immunantworten auf Einzelzellbasis spezifisch zu untersuchen.

Poster EFRE FACSAria III + LUNARIS
Poster EFRE Monolith NT.115